Einsatz besonderer Ermittlungsmaßnahmen 2008 – Überblick
abgestimmt am
30.03.2011
Zusammenfassung
Der Jahresbericht 2008 des Bundesministeriums für Justiz gibt Auskunft über den Einsatz von besonderen Ermittlungsmaßnahmen wie Lausch‑ und Spähangriffen sowie Videofallen und zeigt deren Häufigkeit, Wirksamkeit und die damit verbundenen Grundrechtsthematiken.
einfache MehrheitXXIV30.03.2011
Bericht
öffentliche Sicherheit
Schwerpunkte
Der „große Lausch‑ und Spähangriff“ wurde im Jahr 2008 in insgesamt sechs Fällen angeordnet, meist zur Aufklärung von schweren Straftaten.
Der „kleine Lausch‑ und Spähangriff“ wurde in 30 Fällen eingesetzt, wobei die meisten betroffenen Personen Verdächtige waren.
Videofallen außerhalb von Räumen (z. B. im öffentlichen Raum) wurden in 59 Fällen angeordnet, davon waren 40 % erfolgreich.
Videofallen in Räumen mit Zustimmung des Eigentümers wurden in 48 Fällen eingesetzt; die Erfolgsquote lag bei etwa 31 %.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.