Kritik an riskanten Finanztransaktionen der ÖBB‑Holding

abgestimmt am 17.11.2010

Zusammenfassung

Der Rechnungshof kritisierte die eigenmächtige Aufnahme riskanter Derivate (Hybrid‑CDO2) und unwirksame Absicherungsvereinbarungen der ÖBB‑Holding, die zu einem Verlust von 295 Mio. EUR führten und die Aufsichtsräte unzureichend informierten.
einfache Mehrheit XXIV 17.11.2010
Bericht
Steuerwesen
Schienentransport
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
namentliche Abstimmung
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik

Schwerpunkte

  • Der Kauf der Hybrid‑CDO2‑Tranche erfolgte eigenmächtig, ohne Aufsichtsrats‑Genehmigung und entgegen interner Richtlinien.
  • Die Absicherungsvereinbarungen zu den CBL‑Transaktionen hatten keinen nachweisbaren Mehrwert und verursachten Kosten von 1,88 Mio. EUR.
  • Durch die vorzeitige Auflösung der CDO‑Verträge entstand ein realisierter Verlust von 295 Mio. EUR.
  • Die Aufsichtsräte wurden nicht ausreichend über Risiken informiert, wodurch ihre Kontrollfunktion eingeschränkt war.

Reden

11 Reden insgesamt

Pro
Contra
2:18 min
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2010/7
3:11 min
Bericht des Rechnungshofes, Reihe Bund 2010/7
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