Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich 2008‑2009

Zusammenfassung

Der Bericht analysiert die Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich für 2008‑2009 und zeigt, dass das Land trotz Finanzkrise eine niedrige Jugendarbeitslosenquote von 10 % hat. Gleichzeitig wird auf strukturelle Probleme wie den Rückgang von Lehrstellen und die Benachteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund hingewiesen.
einfache Mehrheit XXIV 22.06.2010
Bericht
junger Mensch
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen

Schwerpunkte

  • Der Bericht stellt fest, dass Österreich im EU‑Vergleich eine sehr niedrige Jugendarbeitslosenquote von 10 % im Jahr 2009 aufweist.
  • Die neue Lehrstellenförderung (Basisförderung, neue Lehrstellen, Praxistest) basiert auf §19c BAG und soll sowohl die Quantität als auch die Qualität von Ausbildungsplätzen erhöhen.
  • Mediationsverfahren und der daraus resultierende Ausbildungsübertritt nach §15a BAG ermöglichen eine außerordentliche Auflösung von Lehrverhältnissen, wurden jedoch 2009 nur selten genutzt.
  • Jugendliche mit Migrationshintergrund haben ein besonders hohes Risiko, das Bildungssystem frühzeitig zu verlassen – bis zu 50 % ohne weiterführenden Abschluss.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
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