Mittelstandsbericht 2010 – Lage und Förderung der KMU in Österreich
abgestimmt am
20.01.2011
Zusammenfassung
Der Bericht beschreibt die Situation der österreichischen KMU, deren Bedeutung für Wirtschaft und Beschäftigung, die Folgen der Finanzkrise 2008‑2009 und die daraufhin eingeführten nationalen und EU‑Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung, Bürokratieabbau und Innovationsförderung.
einfache MehrheitXXIV20.01.2011
Bericht
Handel
Industrie
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
KMU bilden mit 99,6 % aller Unternehmen das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft und beschäftigen rund 62 % der Erwerbstätigen.
Die Finanzkrise 2008‑2009 führte zu einem Rückgang von Neugründungen (≈7,2 % Gründungsrate), steigenden Insolvenzen (≈5.900 Fälle) und einem Beschäftigungsrückgang von etwa 1,3 %.
Das vom Bund im Jahr 2009‑2010 beschlossene Finanzhilfspaket (≈4,7 Mrd. €) und das Konjunkturpaket I/II (jeweils rund 100 Mio. € für Zuschüsse) stellten 3,5 % des nominalen BIP 2008 dar.
EU‑Maßnahmen im Rahmen des Small Business Act fokussieren auf bessere Finanzierung (z. B. Risikokapital, ERP‑Kredite), Entbürokratisierung („Better Regulation“) und das Prinzip „Think Small First“.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.