Lebensmittelsicherheitsbericht 2010 – Überblick über Kontrollen und Beanstandungen
abgestimmt am
19.04.2012
Zusammenfassung
Im Jahr 2010 wurden rund 43 500 Betriebskontrollen und 31 000 Proben von Lebensmitteln, Spielzeug und Kosmetika durchgeführt; 22 % der Proben waren beanstandet, davon 0,6 % gesundheitsschädlich. Hauptprobleme waren Kennzeichnungs‑ und Hygienemängel, besonders bei Spielzeug und Lebensmittelkontaktmaterialien.
einfache MehrheitXXIV19.04.2012
Bericht
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Schwerpunkte
Der Bericht ist die erste jährliche Veröffentlichung nach der Novelle des LMSVG und dient als Nachschlagewerk für Verbraucher, Unternehmen und Aufsichtsbehörden.
Im Jahr 2010 wurden 43 529 Betriebskontrollen und 31 052 Proben durchgeführt; 22 % der Proben wurden beanstandet, davon 0,6 % als gesundheitsschädlich.
Die häufigsten Beanstandungsgründe waren Kennzeichnungs‑ und Hygienemängel, besonders bei Spielzeug (9 % der gesundheitsschädlichen Proben) sowie bei Lebensmittelkontaktmaterialien und Nahrungsergänzungsmitteln.
Das risikobasierte Kontrollsystem nutzt sowohl planmäßige Proben (Planproben) als auch Verdachtsproben; Verdachtsproben haben mit 38,9 % eine höhere Beanstandungsrate als Planproben.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.