Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das BMF‑Projekt zur Generalsanierung des Gebäudes Himmelpfortgasse 6‑8, das wegen fehlender Projektorganisation, mehrfacher Planungsänderungen und intransparenten Vergabeverfahren stark verzögert und teurer wurde (ca. 199 Mio. €).einfache Mehrheit XXIV 28.10.2013
Bericht
Baupolitik
Haushaltskontrolle
soziale Sicherheit
öffentliches Eigentum
Post- und Fernmeldewesen
Bauindustrie und öffentliches Bauwesen
Schwerpunkte
In Kraft ab 01.01.2000 Außer Kraft ab 31.12.2012
- Das Projekt wurde 2000 gestartet, aber erst 2007 mit dem eigentlichen Baubeginn begonnen, weil die Planungsphase mehrfach geändert wurde.
- Die Gesamtkosten stiegen von ursprünglich geplanten 70 Mio. € auf rund 199 Mio. €, weil das Raum‑ und Funktionsprogramm während der Bauphase stark erweitert wurde.
- Es fehlte eine verbindliche Projektorganisation; erst 2007 wurde ein Projektplan definiert, was zu Verzögerungen und höheren Ausgaben führte.
- Die Vergabe der Hauptbauleistungen erfolgte über ein Verhandlungsverfahren mit nur einem Bieter, wodurch die Transparenz und der Wettbewerb eingeschränkt wurden.
Referenziert in
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