Zusammenfassung
Der Bericht gibt einen Überblick über die Einführung und Wirkung der Kurzarbeit in Österreich von 2009 bis 2011, inklusive gesetzlicher Grundlagen, Nutzung, Kosten und Beschäftigungswirkungen.einfache Mehrheit XXIV 02.02.2012
Bericht
Arbeitsrecht
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
- Die gesetzlichen Grundlagen für Kurzarbeitsbeihilfen wurden vom Arbeitsmarktservicegesetz (AMS‑G) übernommen und erlauben flexible Einsatzzeiten zwischen 10 % und 90 % der Normalarbeitszeit.
- Im Jahr 2009 wurden rund 66.500 Arbeitnehmer in etwa 500 Unternehmen kurzgearbeitet; die Realisierungsquote lag bei 60 %, im Folgejahr bei 58 %.
- Die Gesamtkosten für Kurzarbeitsbeihilfen betrugen 113,5 Mio. € im Jahr 2009 und 54,9 Mio. € im Jahr 2010; im ersten Halbjahr 2011 wurden bereits 4,7 Mio. € ausgegeben.
- Nach Beendigung der Kurzarbeit blieben 96 % (2009) bzw. 98,5 % (2010) sofort beschäftigt; drei Monate später waren es noch 93 % bzw. 96,7 %.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
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