Nationales Reformprogramm 2012 – Beschäftigung, Bildung, Klima, Innovation & Haushaltskonsolidierung
Zusammenfassung
Das Nationale Reformprogramm 2012 bündelt Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung, Bildungsreformen, Klimaschutz, Forschungs‑ und Innovationsförderung sowie fiskalischer Konsolidierung, um die EU‑2020‑Ziele zu erreichen.einfache Mehrheit XXIV 02.07.2012
Bericht
Wirtschaft
Schwerpunkte
- Arbeitsmarktoffensive: 750 Mio. € für Programme wie Fit2work, Beratung für ältere und gesundheitlich eingeschränkte Arbeitnehmer*innen sowie die Einführung eines Kontogutschriftmodells zur Pensionsabsicherung.
- Bildungsreformen: Ausbau von Ganztagsschulen (auf 210 000 Plätze bis 2015), Einführung der Neuen Mittelschule, Lehrlings‑Coaching und gezielte Förderung von MINT‑Fächern mit einem Jahresbudget von rund 80 Mio. €.
- Klimaschutz‑ und Energiepolitik: Ökostromgesetz mit Einmalbudgets (80 Mio. € für Wind, 28 Mio. € für Solar), jährliche Förderoffensive für thermische Sanierung (100 Mio. € pro Jahr) und Ressourceneffizienz‑Aktionsplan (REAP) zur Reduktion von Treibhausgasen um mindestens 16 % bis 2020.
- Fiskalische Konsolidierung: Reduzierung des strukturellen Defizits von 4,4 % auf 2,6 % des BIP (2011), Zielwert von 0,4 % bis 2016; Einführung der Schuldenbremse und des Österreichischen Stabilitätspakts (ÖStP) zur langfristigen Haushaltsdisziplin.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.