Zusammenfassung
Der Bericht informiert den Nationalrat über die ILO‑Empfehlung 200 zu HIV/Aids am Arbeitsplatz, prüft die österreichische Rechtslage und schlägt Maßnahmen zur Prävention, Nicht‑Diskriminierung und besseren Gesundheitsversorgung vor.einfache Mehrheit XXIV 17.04.2013
Bericht
Gesundheit
internationales Arbeitsrecht
Schwerpunkte
- Arbeitgeber sollen ihre Mitarbeitenden umfassend über HIV‑Risiken informieren und Schulungen anbieten, insbesondere in Berufen mit hohem Infektionsrisiko.
- Der HIV‑Status darf weder für die Einstellung noch für die Kündigung von Arbeitsverhältnissen herangezogen werden; das Gleichbehandlungsgesetz muss hierfür konkret ergänzt werden.
- Für Tätigkeiten mit potenzieller Exposition gegenüber Blut oder anderen Körperflüssigkeiten müssen Arbeitgeber nach der Verordnung über biologische Arbeitsstoffe geeignete Schutzmaßnahmen (z. B. Schutzhandschuhe, sichere Nadeln) bereitstellen.
- Arbeitgeber müssen angemessene Vorkehrungen treffen, um die Arbeitsfähigkeit von Personen mit HIV zu erhalten (z. B. angepasste Tätigkeiten oder Arbeitszeiten).
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
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