Zusammenfassung
Der 2013 erstellte Langfrist‑Budgetbericht prognostiziert, dass der demografische Wandel bis 2050 die öffentlichen Ausgaben stark erhöht – vor allem für Pensionen, Gesundheit und Pflege – und damit das Maastricht‑Defizit sowie die Staatsverschuldung wieder ansteigen lässt. Er empfiehlt eine Kombination aus Budgetdisziplin, Strukturreformen und Wachstums‑Offensivmaßnahmen, um die Finanzlage nachhaltig zu sichern.einfache Mehrheit XXIV 08.05.2013
Bericht
Öffentliche Finanzen und Haushaltspolitik
Schwerpunkte
- Die Bevölkerung über 65 Jahre wird bis 2050 fast doppelt so groß wie 2011, während die erwerbsfähige Bevölkerung leicht zurückgeht.
- Pensionsausgaben steigen von 13,8 % des BIP (2011) auf rund 15,6 % (2050), weil mehr Menschen Pension beziehen und das Pensionsantrittsalter nur langsam steigt.
- Gesundheitsausgaben wachsen von 7,0 % auf 8,8 % des BIP bis 2050; nicht‑demografische Kostentreiber (z. B. technischer Fortschritt) können die Ausgaben weiter erhöhen.
- Das Maastricht‑Defizit wird ab 2020 wieder positiv (ca. 2,5 % des BIP) und die Staatsverschuldung steigt nach einem kurzen Rückgang bis 2030 auf über 60 % des BIP.
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Relevante Medienberichte
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