Rechnungshof‑Bericht: Effizienz‑ und Qualitätsprüfung verschiedener staatlicher Programme 2003‑2008
abgestimmt am
17.11.2010
Zusammenfassung
Der Rechnungshof bewertet mehrere staatliche Programme – Berufsschulwesen, Jugend‑Arbeitsmarkt‑Maßnahmen, Energiebesteuerung, illegale Beschäftigungs‑Kontrolle, IG Invest, Build! Gründerzentrum und die ÖBB‑Gruppe – und gibt zahlreiche Empfehlungen zur Kostensenkung, Qualitäts‑ und Prozessverbesserung.
einfache MehrheitXXIV17.11.2010
Bericht
Energie
Primarstufe
Steuerwesen
junger Mensch
Schienentransport
Haushaltskontrolle
Verwaltungsorganisation
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
In Kraft ab 01.01.2003· Außer Kraft ab 31.12.2008
Im Berufsschulwesen entstehen jährlich etwa 67 Mio. € zusätzliche Kosten durch späte Einschulung; das BMUKK sollte die Berufsorientierung verstärken und die Lehrer‑Kostenkontrolle verbessern.
Die AMS‑JASG‑Maßnahmen kosten je Teilnehmer zwischen 4.1 k€ (Oberösterreich) und 5.9 k€ (Steiermark); Einsparpotentiale liegen vor allem bei Personalkosten und Gemeinkostensätzen.
Bei der Energiebesteuerung fehlt seit 2004 die Automatisierung, obwohl die Fallzahlen von 4.500 auf 12.400 pro Jahr gestiegen sind; das BMF sollte die Prozesse digitalisieren und ein internes Kontrollsystem einführen.
Die KIAB‑Teams haben seit 2004 die Außendienstanteile stark variieren (10 %–53 %); eine bessere Personalverteilung und klare Aufgabenbeschreibungen sind nötig.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.