Petition: Schutz und volle Entschädigung für Hepatitis‑C‑Opfer
abgestimmt am
29.03.2012
Zusammenfassung
Die Petition fordert, dass Hepatitis‑C‑Opfer, die durch fehlerhafte Plasmapheresestellen geschädigt wurden, nicht erneut benachteiligt werden – insbesondere wegen einer 20 %‑Kürzung ihrer Entschädigungen und einer arglistigen Täuschung durch Aventis Pharma. Der Staat soll eine Lösung finden, etwa durch Vorfinanzierung oder Ausgleich der gekürzten Beträge.
einfache MehrheitXXIV29.03.2012
Andere
Gesundheit
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
In den 1970er‑Jahren wurden bei Plasmapheresestellen der Seroplas GmbH viele Spender mit Hepatitis C infiziert.
259 Geschädigte klagten erfolgreich; das Gericht entschied zu ihren Gunsten, die Seroplas ging jedoch in Konkurs.
Die Wiener Städtische Versicherung bot einen Vergleich an, kürzte die Entschädigungen jedoch um 20 % und zahlte insgesamt ca. 7,4 Mio. € an die Opfer.
Später stellte sich heraus, dass Aventis Pharma an diesem Vergleich beteiligt war und die Kürzung verschleierte – das führte zu einem zusätzlichen Vermögensschaden von ca. 1,8 Mio. € für die Opfer.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.