Petition für verpflichtende Erdkabel bei neuen Hochspannungsleitungen
abgestimmt am
14.06.2012
Zusammenfassung
Die Petition verlangt ein neues Gesetz, das neue 110‑kV‑Starkstromleitungen grundsätzlich als Erdkabel vorschreibt, wenn die Mehrkosten das 2,75‑fache einer Freileitung nicht übersteigen, und fordert ähnliche Vorgaben für höhere Spannungsbereiche in sensiblen Gebieten.
einfache MehrheitXXIV14.06.2012
Andere
Elektrizitätsindustrie
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Neue Hochspannungsleitungen (≈ 110 kV) sollen als Erdkabel gebaut werden, wenn die Mehrkosten das 2,75‑fache einer vergleichbaren Freileitung nicht überschreiten.
Für Höchstspannungsleitungen (220‑380 kV) ist in besonders sensiblen Gebieten – etwa in Wohnnähe, landschaftlich oder kulturell wertvollen Bereichen – mindestens ein Pilotprojekt als Erdkabel vorzusehen.
Bis ein entsprechendes Gesetz in Kraft tritt, sollen Netzbetreiber auf politischem Wege davon absehen, neue Freileitungen zu errichten, sofern die Stromversorgung nicht akut gefährdet ist.
Bei laufenden Genehmigungsverfahren für Hochspannungs‑Freileitungen soll der Ermessensspielraum genutzt werden, um Erdkabel‑Optionen nach dem angestrebten Gesetz zu favorisieren.
Sammelbericht des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen über die Petitionen Nr. 125, 129, 135, 137 bis 141, 143, 145, 147, 149 und 150, 152 bis 156, 163 und 165 sowie über die Bürgerinitiativen Nr. 35 bis 38
Sammelbericht des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen über die Petitionen Nr. 125, 129, 135, 137 bis 141, 143, 145, 147, 149 und 150, 152 bis 156, 163 und 165 sowie über die Bürgerinitiativen Nr. 35 bis 38
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