Petition für ein Verbot von Schiefergasbohrungen im Weinviertel
abgestimmt am
14.06.2012
Zusammenfassung
Bürgerinnen und Bürger aus dem Weinviertel fordern ein Verbot von Schiefergas‑Probebohrungen in Niederösterreich wegen erheblicher Umwelt‑ und Gesundheitsrisiken sowie hoher Kosten.
einfache MehrheitXXIV14.06.2012
Andere
Bergbau
Energie
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Die Petition beruft sich auf das Geschäftsordnungsgesetz und verlangt eine geschäftsordnungsmäßige Behandlung des Verbotsantrags.
Die geplanten Probebohrungen würden etwa 130 Millionen Euro kosten, ein Betrag, den die Initiative lieber in erneuerbare Energien investieren möchte.
Durch Fracking könnten giftige Chemikalien ins Grund‑ und Trinkwasser gelangen, was zu erheblichen Gesundheitsgefahren für Menschen und Tiere führen kann.
Die Bohrungen würden großen Wasserverbrauch (ca. 20 Mio l) und einen hohen LKW‑Verkehr (bis zu 2 000 Fahrten pro Bohrstelle) verursachen, was die Umwelt zusätzlich belastet.
Sammelbericht des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen über die Petitionen Nr. 125, 129, 135, 137 bis 141, 143, 145, 147, 149 und 150, 152 bis 156, 163 und 165 sowie über die Bürgerinitiativen Nr. 35 bis 38
Sammelbericht des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen über die Petitionen Nr. 125, 129, 135, 137 bis 141, 143, 145, 147, 149 und 150, 152 bis 156, 163 und 165 sowie über die Bürgerinitiativen Nr. 35 bis 38
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.