Erhalt der Ybbstalbahn – Gegen den Radweg auf der Schienenstrecke
abgestimmt am
17.05.2011
Zusammenfassung
Die Petition der Ybbstalbahn‑Entwicklungs‑Gemeinschaft fordert, dass der geplante Radweg nicht über die Bahntrasse gebaut wird, weil bereits 10 Mio. € in die Sanierung investiert wurden und die Strecke bis 2040 nutzbar ist.
einfache MehrheitXXIV17.05.2011
Andere
Schienentransport
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Die bereits sanierte Teilstrecke Gstadt‑Hollenstein (20 km) ist für 60 km/h ausgelegt und hat eine Nutzungsdauer bis mindestens 2040.
Der Bau des Radweges auf der Bahntrasse würde zusätzliche Kosten von mindestens 3,5 Mio. € verursachen, während die vorhandene Bahntrasse bereits investiert ist.
Laut einer Studie nutzen jährlich nur rund 8 000 Einheimische und 4 000 Touristen den geplanten Radweg, während die Bahn jährlich 30 000‑70 000 Touristen anzieht.
Die Ybbstalbahn gilt als technisches Kulturgut und verbindet regionale Tourismusattraktionen; ihr Erhalt würde langfristig Arbeitsplätze sichern.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.