Eindämmung von Nahrungsmittelspekulation und stärkere Regulierung des Derivathandels mit Agrarrohstoffen
abgestimmt am
04.07.2013
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert strengere EU‑Regeln gegen Spekulationen mit Agrarrohstoffen: Positionslimits, Erfassung aller OTC‑Transaktionen und Besteuerung spekulativer Gewinne, um Preisvolatilität zu senken und die Ernährungssicherheit zu stärken.
einfache MehrheitXXIV04.07.2013
Entschließung
Preis
Handel
Industrie
Steuerwesen
Unternehmen und Wettbewerb
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Die Bundesregierung soll sich in den EU‑Verhandlungen für eine Eindämmung der Nahrungsmittelspekulation einsetzen.
Einführung verbindlicher Positionslimits für spekulative Händler und Händlerklassen sowohl an Börsen als auch im außerbörslichen Handel.
Alle Derivatetransaktionen, inklusive OTC‑Geschäfte, sollen auf transparenten Handelsplattformen erfasst werden.
Spekulative Gewinne aus Agrarrohstoff‑Derivaten sollen besteuert werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.