Verbesserung der Verbraucherinformation und Herkunftskennzeichnung bei Lebensmittelrisiken
abgestimmt am
24.02.2010
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert mehr Transparenz und schnellere Information der Verbraucher bei lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen, eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel sowie regelmäßige Berichte über Lebensmittelsicherheit.
einfache MehrheitXXIV24.02.2010
Entschließung
Gesundheit
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Schwerpunkte
Das EU‑Schnellwarnsystem RASFF soll künftig nicht nur Behörden, sondern auch die Verbraucher in allen Mitgliedstaaten direkt informieren.
Auf EU‑Ebene soll eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel, wie z. B. Käse, eingeführt werden.
Andere EU‑Mitgliedstaaten, die bereits Herkunftskennzeichnungen einführen, sollen unterstützt und deren Regelungen im Rahmen eines Notifikationsverfahrens anerkannt werden.
Der Bundesminister für Gesundheit soll bei bestätigtem Verdacht eines lebensmittelbedingten Krankheitsausbruchs die Öffentlichkeit unverzüglich informieren können.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.