Prüfung der ÖIAG‑ und Austrian‑Airlines‑Privatisierung durch den Rechnungshof
abgestimmt am
09.07.2009
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Rechnungshof‑Unterausschuss auf, die finanzielle Situation der ÖIAG und Austrian Airlines sowie die laufenden Privatisierungsbemühungen zu prüfen, weil hohe Verluste und mögliche Fehlentscheidungen das Unternehmen gefährden.
einfache MehrheitXXIV09.07.2009
Andere
Geschäftsordnung des Parlaments
Schwerpunkte
Der Nationalrat soll dem ständigen Unterausschuss des Rechnungshofs den Auftrag erteilen, die finanzielle Lage der ÖIAG und Austrian Airlines sowie die Vorgänge rund um die geplante Privatisierung zu prüfen.
Die AUA verzeichnete für das Geschäftsjahr 2008 einen Jahresverlust von 100‑125 Mio. €, wodurch die Gesamtschulden bis zu einer Milliarde Euro ansteigen könnten.
Bisherige Privatierungsversuche wurden kritisiert, weil hohe Beraterkosten (über 250 Mio. €) und mögliche Bevorzugungen bestimmter Bieter (z. B. Lufthansa) vermutet werden.
Ein unabhängiger Prüfungsbericht soll Klarheit über die Transparenz der Verkaufsstrategie schaffen und mögliche Fehlentscheidungen aufdecken.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.