Schutz von Kindern vor Überverschreibung psychotroper Medikamente
abgestimmt am
21.09.2016
Zusammenfassung
Die Bürgerinitiative fordert ein Gesetz, das Kinder vor Überverschreibung von Stimulanzien und Psychopharmaka schützt, basierend auf UN‑Empfehlungen und dem Bundesverfassungsgesetz.
einfache MehrheitXXV21.09.2016
Andere
Gesundheit
junger Mensch
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Der Nationalrat soll ein Gesetz verabschieden, das das Recht von Kindern auf bestmögliche Gesundheit stärkt und Überverschreibung von Stimulanzien verhindert.
Ein ressortübergreifendes Aktionsprogramm soll geschaffen werden, das Pädiater, Ernährungsmediziner, Psychologen und Lehrkräfte einbindet, um alternative Therapie‑Optionen zu fördern.
Ein flächendeckendes Monitoring‑System soll die Verschreibung von Psychostimulanzien, Atomoxetin, Neuroleptika und Antidepressiva an Kinder nach Alter, Geschlecht und Bundesland erfassen.
Jährlich soll das Bundesministerium für Gesundheit einen Bericht über die Verabreichung von Psychopharmaka an Kinder veröffentlichen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.