EU‑Finanzbericht 2014 – Österreichs Zahlungsbilanz und Kontrollmängel
abgestimmt am
01.03.2017
Zusammenfassung
Der EU‑Finanzbericht 2014 zeigt, dass Österreich mehr an die EU zahlte (2,87 Mrd. EUR) als zurückerhielt (1,57 Mrd. EUR) und deckt Mängel im Kontrollsystem sowie die unzureichende Ausnutzung von EFRE‑Mitteln auf.
einfache MehrheitXXV01.03.2017
Bericht
Europäische Union
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Österreich war 2014 Nettozahler: Zahlungen an die EU (2,87 Mrd. EUR) überstiegen Rückflüsse (1,57 Mrd. EUR).
Die Ausnutzung der Agrarfonds lag bei 96 %, während beim EFRE nur 63 % erreicht wurden – hauptsächlich wegen Zahlungsstopps und Verwaltungs‑mängeln.
Der neue Mehrjährige Finanzrahmen (2014‑2020) senkt Rubrik 2 (Nachhaltiges Wachstum) um 11,3 % und führt Flexibilitätsinstrumente für Jugendbeschäftigung ein.
Der Rechnungshof identifizierte gravierende Kontrolllücken bei der Mittelverwaltung, insbesondere bei privaten Empfängern, die nicht vom RH geprüft werden können.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.