Rechnungshof‑Prüfung: Sanierung des Parlamentsgebäudes – Schwächen und Empfehlungen
abgestimmt am
16.05.2017
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das Sanierungsprojekt des Parlamentsgebäudes und stellte Schwächen bei Prozessen, Kosten‑ und Terminplanung sowie beim Vier‑Augen‑Prinzip fest, empfiehlt aber auch Verbesserungen und erkennt die grundsätzliche Eignung der Projektorganisation an.
einfache MehrheitXXV16.05.2017
Bericht
Baupolitik
Haushaltskontrolle
Bauindustrie und öffentliches Bauwesen
Schwerpunkte
Die Projektorganisation war grundsätzlich geeignet, jedoch fehlten zeitnahe Fortschreibungen des Organisations‑ und Projekthandbuchs.
Die Baukostenobergrenze von 160,11 Mio. EUR wurde zunächst überschritten; erst nach Korrekturen lag die Kostenschätzung bei 160,30 Mio. EUR.
Bei drei geprüften Zusatzaufträgen wurde das Vier‑Augen‑Prinzip nicht eingehalten; die Bearbeitungszeit überschritt die Vorgaben um das Vier‑ bis Sechsfache.
Bei zehn geprüften Rechnungen wurden die Projektsteuerung und die Begleitende Kontrolle nicht immer eingebunden, wodurch Fristen mehrfach überschritten wurden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.