Rechnungshof‑Prüfung des Verkehrsverbunds Ost‑Region (VOR) 2010‑2014
abgestimmt am
30.03.2017
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die VOR GmbH (2010‑2014) und kritisierte das Fortbestehen zweier Tarifsysteme, fehlende Fahrgast‑ und Schienenverkehrsdaten, unzureichende Kostenrechnung und hohe Abhängigkeit von öffentlichen Subventionen. Gleichzeitig erkannte er positive Effekte durch zentrale Steuerung, schrittweise Ausschreibungen und das ITS‑Projekt an.
einfache MehrheitXXV30.03.2017
Bericht
Verkehr
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Zwei getrennte Tarifsysteme (VOR und VVNB) bestanden bis 2016, wodurch Fahrgäste verwirrt waren und die Einnahmenaufteilung erschwert wurde.
Die VOR GmbH führte keine regelmäßigen Fahrgastzählungen im Busverkehr durch und hatte kaum Daten zum Schienenverkehrsaufkommen, was die Verkehrsplanung beeinträchtigte.
Der Verwaltungs‑ und Beratungsaufwand stieg von 1,80 Mio. EUR (2010) auf 2,71 Mio. EUR (2014), während ein funktionierendes Kostenrechnungssystem fehlte.
Im Jahr 2014 flossen über die VOR GmbH 291 Mio. EUR öffentliche Mittel (≈ 30 % des Gesamtaufwands von 961 Mio. EUR), während die Eigenerlöse nur ca. 37 % der Kosten deckten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.