Produktpiraterie‑Bericht 2016: Zahlen, Trends und Handlungsbedarf

Zusammenfassung

Der 2016‑Bericht zum Produktpiraterie‑Gesetz zeigt, dass 1 947 gefälschte Sendungen in Österreich entdeckt wurden – besonders viele Medikamente – und dass die meisten Fälle aus China und Indien stammen.
einfache Mehrheit XXV 03.05.2017
Bericht
Handel
Industrie
Unternehmen und Wettbewerb

Schwerpunkte

  • Im Jahr 2016 wurden insgesamt 1 947 Produktpiraterie‑Aufgriffe in Österreich verzeichnet, wobei 53 389 gefälschte Medikamente den größten Teil ausmachten.
  • Die meisten Aufgriffe (91 %) erfolgten über Postsendungen; die Herkunftsländer waren hauptsächlich China (47 %) und Indien (46 %).
  • Es gab 1 259 Anträge auf Tätigwerden der Zollbehörden, davon 1 208 Unionsanträge, was die zunehmende Nutzung des EU‑Rahmens zur IP‑Durchsetzung zeigt.
  • Wirtschaftlich verursacht Produktpiraterie in der EU jährliche Einnahmeverluste von über 49 Mrd. €, während Österreich allein rund 14,6 Mrd. € an Staatseinnahmen verliert.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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