Jahresbericht 2016 des österreichischen Verfassungsgerichtshofs

Zusammenfassung

Der Jahresbericht 2016 des Verfassungsgerichtshofs beschreibt die hohe Zahl an Verfahren, die Anfechtung der Bundespräsidentenstichwahl und die Einführung von Gesetzesbeschwerden.
einfache Mehrheit XXV 07.06.2017
Bericht
Verwaltungsgerichtsbarkeit
Verfassungsgerichtsbarkeit

Schwerpunkte

  • Der Verfassungsgerichtshof verarbeitete im Jahr 2016 insgesamt 3 920 neue Verfahren und schloss 3 898 davon ab, was die Effizienz des Gerichts unterstreicht.
  • Die Anfechtung der Stichwahl zur Bundespräsidentenwahl führte zu einer öffentlichen, sechstägigen mündlichen Verhandlung und endete mit der Aufhebung des zweiten Wahlgangs am 1. Juli 2016.
  • Seit dem 1. Jänner 2015 können Parteien Gesetzesbeschwerden stellen; 2016 wurden 283 Anträge eingereicht, mehr als das Doppelte der ursprünglichen Schätzung.
  • Die Personalstruktur des Gerichts ist zu 60 % weiblich; 51 von 84 Vollbeschäftigten und sechs von 13 Führungskräften sind Frauen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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