Zusammenfassung
Der Wildschadensbericht 2016 zeigt, dass überhöhte Bestände von Rotwild, Rehwild, Gams‑ und Muffelwild in ganz Österreich zu starkem Verbiss‑ und Schälschaden führen, die natürliche Verjüngung behindern und wirtschaftliche Verluste verursachen. Forst‑ und Jagdbehörden reagieren mit Schutz‑zäunen, verstärkten Abschussplänen und Monitoring, erreichen jedoch nur teilweise Erfolge.einfache Mehrheit XXV 20.09.2017
Bericht
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
- Hohe Wildbestände (Rot‑, Reh‑, Gams‑ und Muffelwild) verursachen landesweit starke Verbiss‑ und Schälschäden, die die natürliche Verjüngung und Artenvielfalt des Waldes gefährden.
- Die Schadenslage variiert regional: Einige Bezirke zeigen leichte Verbesserungen dank intensiver Jagdmaßnahmen, andere bleiben unverändert oder verschlechtern sich weiter.
- Forstbehörden empfehlen technische Gegenmaßnahmen (Schutz‑ und Kontrollzäune, ergänzende Aufforstung, Gutachten nach § 16 Abs. 5 FG 1975) sowie die Dokumentation von Wildschäden.
- Jagdbehörden setzen auf Abschussplanerhöhungen, verlängerte Jagdzeiten, Bewegungsjagden und die Aufhebung von Schonzeiten, um den Wilddruck zu reduzieren.
Dokumente (PDFs)
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