Zusammenfassung
Der Bericht fasst die Entwicklung der Südtirol‑Autonomie von 2009 bis 2013 zusammen, inklusive wichtiger Abkommen, demografischer Daten und grenzüberschreitender Kooperationen.einfache Mehrheit XXV 25.01.2017
Bericht
Trentino-Südtirol
Schwerpunkte
- Das Toponomastik‑Gesetz (Paragraph 101 des Autonomiestatuts) legt ein Verzeichnis deutscher Ortsnamen fest; das Gesetz wurde 2012 vom Südtiroler Landtag angenommen, wird jedoch von Italien vor dem Verfassungsgericht angefochten.
- Das Mailänder Abkommen von 2009 garantiert, dass 90 % der in Südtirol eingenommenen Steuern an das Land zurückfließen; Österreich hat dieses Abkommen 2010 per Verbalnote bestätigt.
- Das Bozner Memorandum vom 5. August 2013 definiert weitere Umsetzungsschritte, darunter die Übertragung von Zuständigkeiten für Lokalsteuern und die Verwaltung des Stilfserjoch‑Nationalparks.
- Die 2011 durchgeführte Volkszählung zeigte kaum Veränderungen in der sprachlichen Zusammensetzung Südtirols; diese Stabilität bestätigt die Berechnung des ethnischen Proporzes im Autonomiestatut.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.