Finanzierung der Landeslehrer – Rechnungshof‑Analyse 2011/12
abgestimmt am
29.04.2014
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2011‑2012 die Finanzierung der Landeslehrer an öffentlichen Pflichtschulen, stellte steigende Besoldungskosten und ineffiziente Verwaltungsstrukturen fest und empfahl eine Zentralisierung von Aufgaben, Ausgaben und Finanzierungsverantwortung.
einfache MehrheitXXV29.04.2014
Bericht
Gliedstaat
Primarstufe
Haushaltskontrolle
öffentlicher Dienst
öffentliche Verwaltung
Schwerpunkte
Die Besoldungskosten des Bundes für Landeslehrer an allgemein bildenden Pflichtschulen stiegen von 2,90 Mrd. EUR (2006/07) auf 3,20 Mrd. EUR (2009/10), ein Anstieg von rund 10 % trotz sinkender Schülerzahlen.
Bei den berufsbildenden Pflichtschulen übernahm der Bund 50 % der Besoldungskosten; die Gesamtkosten des Bundes betrugen etwa 150 Mio. EUR (2009/10) und stiegen um rund 21 %.
Die Stellenplan‑Überschreitungen führten zu Rückforderungsansprüchen des BMUKK in Höhe von 77,84 Mio. EUR (2009/10), ein Anstieg von 115 % gegenüber dem Schuljahr 2006/07.
Zweckgebundene Zuschläge wuchsen von ca. 3 % auf 10 % der Gesamtplanstellen (2006/07 bis 2009/10) und erhöhten damit den Verwaltungs‑ und Controllingaufwand.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.