Petition zur anonymen Erfassung von Schwangerschaftsabbrüchen
abgestimmt am
29.03.2017
Zusammenfassung
Der Abgeordnete fordert eine verpflichtende, anonymisierte Erfassung aller Schwangerschaftsabbrüche in Österreich, um verlässliche Statistiken zu erhalten und daraus gezielte Präventions‑ und Beratungsmaßnahmen abzuleiten.
einfache MehrheitXXV29.03.2017
Andere
Gesundheit
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Der Antrag beruft sich auf § 100 (1) GOG‑NR, um das Parlament formell um Behandlung der Petition zu bitten.
Aktuell gibt es in Österreich keine Meldepflicht für Schwangerschaftsabbrüche, weshalb keine offiziellen Zahlen existieren.
Schätzungen gehen von 30 000 bis 80 000 Abtreibungen pro Jahr aus – ein breites Spektrum, das die Notwendigkeit genauer Daten unterstreicht.
Eine verpflichtende, anonymisierte Erfassung würde sowohl Kliniken als auch niedergelassene Ärzt*innen umfassen und damit ein vollständiges Bild ermöglichen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.