Dringender Appell zur Abschaffung menschenrechtswidriger Strafen in Saudi‑Arabien
abgestimmt am
20.11.2014
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die österreichische Regierung auf, Saudi‑Arabien wegen menschenrechtswidriger Strafen wie öffentlichen Enthauptungen, Steinigen und Auspeitschungen zu drängen und internationale Verbündete für dieses Ziel zu gewinnen.
einfache MehrheitXXV20.11.2014
Entschließung
Menschenrechte
Schwerpunkte
Saudi‑Arabien führt noch immer Strafen wie öffentliche Enthauptungen, Steinigen und Auspeitschungen durch, die nach internationalen Menschenrechtsstandards verboten sind.
Amnesty International hat in ihrem Kurzbericht 2013 umfangreiche Menschenrechtsverletzungen dokumentiert, darunter Folter, körperliche Misshandlungen und die Anwendung der Todesstrafe für zahlreiche Delikte.
Der Entschließungsantrag verlangt, dass das österreichische Außenministerium Druck auf Saudi‑Arabien ausübt und internationale Verbündete mobilisiert, um die Abschaffung dieser Strafen zu fordern.
Der Antrag betont, dass einzelne Fälle nicht ausreichen; ein umfassender politischer Ansatz sei nötig, um systematische Menschenrechtsverletzungen zu beenden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.