Unterstützung des World Food Programme für syrische Flüchtlinge
abgestimmt am
24.09.2015
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die österreichische Bundesregierung auf, das World Food Programme finanziell zu unterstützen, damit die Lebensmittelhilfe für syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern fortgeführt wird. Er begründet dies mit der akuten Unterfinanzierung des Programms und weist darauf hin, dass die Kosten einer Versorgung in Österreich weitaus höher sind als vor Ort.
einfache MehrheitXXV24.09.2015
Entschließung
Flüchtling
Vereinte Nationen
Schwerpunkte
Humanitäre Lage: Zehntausende syrische Flüchtlinge in Jordanien, der Türkei, dem Nordirak und dem Libanon benötigen dringend Lebensmittelhilfe.
Finanzielle Engpässe: Das World Food Programme hat bereits 81 % seiner Mittel verloren und kann die Nahrungsmittelhilfe nicht mehr vollständig finanzieren.
Kostenvergleich: Die Versorgung eines Flüchtlings in Österreich kostet etwa 180 Euro pro Monat, während in der Region nur etwa 1 USD pro Tag nötig sind.
Antrag: Die Bundesregierung soll das WFP finanziell unterstützen und sich international für ausreichende Hilfen einsetzen, wobei die Höhe des österreichischen Beitrags an dem von Deutschland und anderen EU‑Staaten orientiert werden soll.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.