Modernisierung des Arbeitnehmer*innen‑Begriffs – Angleichung von Kündigungsfristen und Entgeltfortzahlung
abgestimmt am
12.10.2017
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine Angleichung von Kündigungsfristen und Entgeltfortzahlung zwischen Arbeiter*innen und Angestellten sowie die Überführung der alten Gewerbeordnung von 1859 in modernes Arbeitsrecht, um atypischen Beschäftigungsformen wie freien Dienstnehmer*innen und digitalen Plattformarbeiter*innen ein vergleichbares Schutzniveau zu geben.
einfache MehrheitXXV12.10.2017
Entschließung
Arbeitsrecht
Schwerpunkte
Angleichung von Kündigungsfristen und Entgeltfortzahlung zwischen Arbeiter*innen und Angestellten, um ein einheitliches Schutzniveau zu schaffen.
Erweiterung des Schutzes auf atypische und digitale Beschäftigungsformen (freie Dienstnehmer*innen, Leiharbeiter*innen, Crowdworker), die derzeit kaum Anspruch auf Mindesturlaub oder Lohnfortzahlung haben.
Überführung der Gewerbeordnung von 1859 in das moderne Arbeitsrecht, wobei das bisherige Schutzniveau mindestens erhalten bleiben soll.
Einführung der wirtschaftlichen Abhängigkeit als zentrales Prüfkriterium für die Zuordnung von Arbeitsverhältnissen, um Scheinselbstständigkeit besser zu erkennen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.