Rechnungshof‑Prüfung des Bundesamts für Wasserwirtschaft – Organisations‑ und Finanzkritik
abgestimmt am
30.01.2019
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte das Bundesamt für Wasserwirtschaft und kritisierte veraltete Strukturen, unrealistische Reorganisationspläne, steigende Personalkosten und fehlende Umsetzung von Umwelt‑ und Compliance‑Standards.
einfache MehrheitXXVI30.01.2019
Bericht
Wasser
Haushaltskontrolle
öffentlicher Dienst
Wasserbewirtschaftung
öffentliche Verwaltung
Schwerpunkte
Das BWA hat seit seiner Gründung 1995 keine umfassende Aktualisierung der Geschäftsordnung erhalten, wodurch die Aufbau‑ und Ablauforganisation nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht.
Der Reorganisationsplan (Verlegung der Direktion nach Scharfling, Zusammenlegung mit dem IGF) basierte auf unrealistischen Kostenschätzungen und wurde teilweise ohne notwendige gesetzliche Grundlage umgesetzt.
Personalkosten machen den größten Teil des Budgets aus; gleichzeitig sank die Zahl der Fachkräfte (Akademiker), während atypische Beschäftigungsverhältnisse stark zunahmen, was Transparenz und Arbeitsrecht erschwert.
Finanzielle Analysen zeigen, dass die geplanten Einsparungen bei Miete und Personal durch höhere Dienstreisekosten und fehlende Kostendeckung bei Weiterbildungsmaßnahmen nicht erreicht wurden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.