Rechnungshof‑Prüfung der zahnmedizinischen Versorgung 2016‑2017
abgestimmt am
30.01.2019
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2016‑2017 die zahnmedizinische Versorgung und kritisierte veraltete Verträge, fehlende Daten und langwierige Genehmigungsverfahren. Er empfiehlt klare Zahngesundheitsziele, ein aktuelles Gesamtvertragswerk und mehr Transparenz bei Bedarfsprüfungen.
einfache MehrheitXXVI30.01.2019
Bericht
Gesundheit
Haushaltskontrolle
soziale Sicherheit
Schwerpunkte
Der aktuelle Gesamtvertrag stammt aus dem Jahr 1956 und wurde nur selten aktualisiert; er enthält kaum Prophylaxeleistungen.
Seit 01.07.2015 erhalten Kinder und Jugendliche mit IOTN‑Stufe 4‑5 eine kostenfreie Zahnspange (Gratiszahnspange).
Die Errichtung oder Erweiterung von Zahnambulatorien erfordert ein Bedarfsprüfungsverfahren, das häufig durch die Zahnärztekammer blockiert wird.
Der Rechnungshof fordert die Festlegung quantifizierbarer Zahngesundheitsziele und ein systematisches Monitoring.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.