Der Rechnungshof prüfte 2016/2017 die Haushaltsdaten aller österreichischen Gemeinden und fand große Qualitätsunterschiede. Er empfiehlt einheitliche Standards, klare Fristen und automatisiertes Feedback, um die Datenqualität zu verbessern.
einfache MehrheitXXVI30.01.2019
Bericht
Statistik
Gliedstaat
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Der Rechnungshof hat die Qualität von Gemeindehaushaltsdaten aus allen Bundesländern geprüft und erhebliche Unterschiede festgestellt.
Viele Gemeinden lieferten fehlerhafte oder unvollständige Datensätze, besonders bei den grundlegenden Satzarten für allgemeine Daten und Finanzschulden.
Die Länder setzen unterschiedliche Verfahren (E‑Mail, Portal) und Fristen ein, was zu Inkonsistenzen im Meldeprozess führt.
Der Rechnungshof empfiehlt einheitliche Mindeststandards, klare Fristen (z. B. Jahresabschluss bis 1. Juni) und automatisiertes Feedback zur schnellen Fehlerkorrektur.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.