Rechnungshof‑Prüfung des Gartenbauzentrums Schönbrunn – Mängel und Handlungsempfehlungen
abgestimmt am
24.10.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert fehlende Forschungsstrategie, unzureichendes Controlling und schwache Compliance‑Strukturen im Gartenbauzentrum Schönbrunn und empfiehlt klare Aufgaben‑ und Zieldefinitionen sowie bessere Kosten‑ und Personalsteuerung.
einfache MehrheitXXVI24.10.2018
Bericht
Haushaltskontrolle
öffentliches Eigentum
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
Fehlende strategische Vorgaben für die Forschung: Es gibt weder ein übergeordnetes Forschungskonzept noch klare Zielvorgaben, wodurch Ressourcen nicht optimal eingesetzt werden können.
Mangelhaftes Kosten‑ und Projekt‑Controlling: Überstunden, Dekorationsleistungen und Seminare werden nicht transparent nachgeweisen; Kostenstellen sind unklar.
Unklare Aufgabenverteilung der Bundesgärten: Kernaufgaben sind gesetzlich definiert, aber nicht operationalisiert; Zielvorgaben fehlen.
Ineffiziente Nutzung von Personal: Personalreduktionen erfolgten ohne Bedarfsanalyse; fehlende Analysen führen zu Über‑ und Unter‑besetzung.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.