Rechnungshof‑Bericht: Follow‑up zur Personalmobilität im Bundesdienst
abgestimmt am
16.05.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof bewertet die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Personalmobilität im Bundesdienst, erkennt Erfolge bei der Anbindung an die Jobbörse und bei Transfervereinbarungen, kritisiert jedoch fehlende Daten und diskriminierende Auswahlkriterien.
einfache MehrheitXXVI16.05.2018
Bericht
Haushaltskontrolle
öffentlicher Dienst
öffentliche Verwaltung
Schwerpunkte
Die zentrale Jobbörse wurde bis Anfang 2016 vollständig an alle Bundesbehörden angebunden, sodass jede/r Beschäftigte Zugriff auf interne Stellenausschreibungen hat.
Durch die Rahmenvereinbarung von 2013 zwischen BKA, BMF, Post und Telekom können Fachkräfte aus ausgelagerten Bereichen für bis zu sechs Monate in andere Ressorts versetzt werden; die Kosten für Personalkosten trägt der Entsender, der Bund übernimmt Ausbildung und Ausrüstung.
Die Nutzung der Jobbörse stieg stark an (z. B. Online‑Bewerbungen von 1,66 Mio. im Jahr 2012 auf 5,18 Mio. im Jahr 2015), jedoch fehlen bislang systematische Auswertungen zur Wirksamkeit und Kosten‑Nutzen‑Analyse.
Das BMF hat die Vergabe von Planstellen im Finanzbereich ausschließlich an Bewerber*innen mit bereits bestandener Dienstprüfung gefordert – ein Kriterium, das vom Rechnungshof als diskriminierend und ineffizient kritisiert wird.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.