Jahresbericht 2017 des Behindertenanwalts – Aktivitäten, Herausforderungen und Reformvorschläge
abgestimmt am
22.11.2018
Zusammenfassung
Der Bericht des Behindertenanwalts für 2017 beschreibt die umfangreiche Beratungs- und Vermittlungstätigkeit, die Bearbeitung von 622 Diskriminierungsfällen sowie die Vernetzung mit Behörden und NGOs. Er weist auf anhaltende Barrieren in Arbeit, Bildung, Wohnen und Verkehr hin und fordert gesetzliche und administrative Verbesserungen.
einfache MehrheitXXVI22.11.2018
Bericht
Mensch mit Behinderung
Schwerpunkte
Im Jahr 2017 wurden 622 Fälle von Diskriminierung bearbeitet, wobei die meisten Anfragen aus den Bereichen Arbeit, Wohnen und Bildung kamen.
Das Inklusionspaket 2017 erweiterte die Befugnisse des Behindertenanwalts, insbesondere durch das Recht, Verbandsklagen einzureichen.
Im Arbeitsmarkt zeigen sich anhaltende Benachteiligungen, etwa bei der Aufnahme in das Bundesheer oder bei Kündigungen – hier fehlt häufig ein klarer gesetzlicher Handlungsrahmen.
Im Bildungsbereich fehlt oft die finanzielle Unterstützung für persönliche Assistenz und barrierefreie Lernumgebungen; gesetzliche Vorgaben sind unklar oder werden nicht einheitlich umgesetzt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.