Beteiligungsprüfung von MedUni Wien & Uni Linz – Finanz‑ und Governance‑Mängel
abgestimmt am
27.03.2019
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Unternehmensbeteiligungen der MedUni Wien und der Universität Linz. Er stellte erhebliche finanzielle Belastungen, fehlende Governance‑Regeln und zu hohe Geschäftsführervergütungen fest und gab zahlreiche Reform‑Empfehlungen.
einfache MehrheitXXVI27.03.2019
Bericht
Haushaltskontrolle
Hochschulausbildung
Schwerpunkte
Beteiligungsstruktur: MedUni Wien hält 8 direkte Beteiligungen (Buchwert 2,88 Mio. EUR) und Linz 15 (Buchwert 3,50 Mio. EUR).
Finanzielle Belastungen: MedUni Wien hat 64,5 Mio. EUR an Gesellschafterzuschüssen geleistet; Linz zahlt kleinere Zuschüsse, aber trägt Haftungen von über 130 Mio. EUR.
Governance‑Mängel: Es gibt keine einheitlichen Regeln für Beteiligungsgründung, -verkauf oder das Risikomanagement; Aufsichtsräte fehlen bei vielen Beteiligungen.
Interessenkonflikte: Der Leiter der Finanzabteilung ist gleichzeitig Geschäftsführer in zwei Beteiligungsunternehmen, was ein potenzielles Konflikt‑Risiko darstellt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.