Zusammenfassung
Der Gender‑Gesundheitsbericht 2018 zeigt, dass Frauen häufiger an Depressionen erkranken, während Männer dreieinhalbmal häufiger Suizid begehen. Er erklärt die Unterschiede durch sozioökonomische Bedingungen, Arbeitsmarkt, soziale Beziehungen und Geschlechterrollen.einfache Mehrheit XXVI 06.11.2018
Bericht
Frau
Gesundheit
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
- Frauen haben fast doppelt so häufig diagnostizierte Depressionen wie Männer (7,5 % vs. 3,9 %).
- Männer begehen dreieinhalbmal häufiger Suizid als Frauen (25,5 vs. 7,1 pro 100 000 Einwohner).
- Sozioökonomische Benachteiligung (geringes Einkommen, Armut) erhöht das Risiko für Depression und Suizid bei beiden Geschlechtern, wirkt jedoch stärker auf Frauen.
- Arbeitslosigkeit, drohender Arbeitsplatzverlust und arbeitsbezogener Stress sind zentrale Risikofaktoren – bei Männern vor allem Arbeitslosigkeit, bei Frauen vor allem Mehrfachbelastungen durch Beruf + Familie.
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.