Wartezeiten in Strahlentherapie und elektiven Eingriffen – Prüfung 2017
abgestimmt am
30.01.2019
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2017 die Wartezeiten für Strahlentherapie und elektive Operationen in drei Krankenhäusern und stellte zu lange Wartezeiten, Geräte‑Unterversorgung und unzureichende Personalausstattung fest.
einfache MehrheitXXVI30.01.2019
Bericht
Gesundheit
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die aktuelle Geräte‑Dichte in Ost‑Österreich überschreitet den Richtwert von 130 000 EW pro Linearbeschleuniger um bis zu 107 000 EW, was die Wartezeiten verlängert.
Die Personalbesetzung in den Strahlentherapie‑Abteilungen ist in mehreren Bereichen (Fachärzt*innen, Radiologietechnolog*innen) unter den Vorgaben des ÖSG, wodurch die 1,25‑Schicht‑Betriebszeit nicht voll ausgenutzt werden kann.
Das Wartelistenregime wird in Niederösterreich und Vorarlberg ungleich umgesetzt; die Berechnung der Wartezeit ist nicht einheitlich, wodurch Vergleichbarkeit fehlt.
Die Kosten für die strahlentherapeutischen Abteilungen betragen 2013‑2016 zusammen rund 20 Mio. EUR pro Jahr, wobei die Finanzierung teilweise über Pauschalbeträge erfolgt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.