Rechnungshof‑Prüfbericht zum Bundesdenkmalamt 2012‑2016
abgestimmt am
16.05.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert das Bundesdenkmalamt wegen fehlender Dokumentation, unzureichender interner Kontrollen und intransparenten Beschaffungsprozessen, was zu nicht nachgewiesenen Förderungen und Fehlbuchungen führt.
einfache MehrheitXXVI16.05.2018
Bericht
Kunst
Kulturpolitik
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Das BDA hat im Prüfungszeitraum erhebliche Defizite bei der Dokumentation von Förderungen, wodurch rund zwei Drittel der ausgezahlten Mittel nicht nachweislich verwendet wurden.
Interne Kontrollen sind lückenhaft: Rechnungen wurden häufig ohne erbrachte Leistung bezahlt und Teilrechnungen ohne klare Leistungsbeschreibung akzeptiert.
Beschaffungsprozesse waren untransparent – Aufträge wurden mündlich vergeben, Pflichtenhefte fehlten und Vergleichsangebote wurden selten eingeholt.
Einnahmen aus Vermietungen und Publikationsguthaben wurden nicht korrekt verbucht; teilweise als Aufwand statt als Ertrag erfasst.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.