Follow‑up‑Prüfung des Risikomanagements in der Finanzverwaltung
abgestimmt am
16.05.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Umsetzung seiner Vorgaben zum Risikomanagement in der Finanzverwaltung und stellte fest, dass viele Empfehlungen nur teilweise umgesetzt wurden. Er fordert ein zentrales Risikomanagement, klare Quotenregelungen und mehr Ressourcen für dezentrale Risikomanager.
einfache MehrheitXXVI16.05.2018
Bericht
Steuerwesen
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die zentrale Risikomanager‑Stelle wurde zwar eingerichtet, aber viele ihrer Aufgaben – etwa die einheitliche Berichterstattung und das Monitoring von Fristen – sind noch nicht vollständig umgesetzt.
Dezentrale Risikomanager*innen erhalten nicht immer klare Vorgaben und ausreichende Ressourcen, sodass die Gefahr von Doppelarbeit und Informationsverlust besteht.
Ein einheitliches Dokument zur Quoten‑ und Fristregelung wird empfohlen, um Transparenz zu schaffen und die Arbeitsbelastung gleichmäßig zu verteilen.
Das BMF hat bereits einige Empfehlungen teilweise umgesetzt (z. B. Einrichtung einer Risikomanager‑Stelle), aber wichtige Punkte wie die Standardisierung von Risikoberichten fehlen noch.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.