Analyse und Handlungsempfehlungen zur Wirtschaftlichkeit der ÖBB‑Immobilie Gauermanngasse
abgestimmt am
16.05.2018
Zusammenfassung
Der Bericht prüft die finanzielle Lage der Gauermanngasse KG und kritisiert unklare interne Verrechnungen, fehlerhafte Mietindexierung und mangelhafte Bau‑Dokumentation, was zu Mehrkosten und Rechtsrisiken führte. Er empfiehlt Markt‑ und Transparenzprüfungen sowie stärkere Mieter‑Einbindung bei zukünftigen Projekten.
einfache MehrheitXXVI16.05.2018
Bericht
Haushaltskontrolle
Öffentlicher Sektor
Schwerpunkte
Die Bilanzsumme sank 2016 aufgrund unterschiedlicher Bewertungsgrundlagen nach UGB und IFRS.
Die internen Verrechnungsentgelte zwischen der Gauermanngasse KG und ÖBB‑Immobilienmanagement GmbH waren nicht nachweislich marktüblich.
Fehlerhafte Indexierung 2014 führte zu entgangenen Mieteinnahmen von etwa 145 000 EUR; die Verjährung endete am 31.12.2016.
Unklare Bau‑ und Ausstattungsbeschreibungen verursachten Mehrkosten von rund 2,30 Mio. EUR während der Generalsanierung.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.