Analyse und Reformvorschläge zur Wiener Mindestsicherung
abgestimmt am
16.05.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof‑Bericht von 2017 analysiert den Anstieg der Mindestsicherungsempfänger in Wien, identifiziert Ursachen wie Arbeitslosigkeit und niedrige Qualifikationen und gibt Empfehlungen für Reformen und bessere Datenbasis.
einfache MehrheitXXVI16.05.2018
Bericht
Sozialpolitik
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Seit 2014 steigt die Zahl der Mindestsicherungsbezieher in Wien stark an, besonders bei jungen Menschen und Asyl‑/Subsidiär‑Schutzberechtigten.
Studien des WIFO (Kosten 89 000 EUR) und privater Datenanalysen (Kosten 50 856 EUR) zeigen, dass die Mindestsicherung allein Armut nicht beseitigt, weil strukturelle Ursachen wie Arbeitslosigkeit und geringe Qualifikationen bestehen.
Der Rechnungshof empfiehlt, die Ergebnisse in die Weiterentwicklung der Mindestsicherung einzubeziehen – insbesondere durch Maßnahmen in Bildung, Integration und Beschäftigungsanreizen.
Verwaltungs‑ und Transparenzverbesserungen (z. B. klare Vorgaben im Wiener Mindestsicherungsgesetz) sollen die Wirksamkeit erhöhen und Kosten langfristig senken.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.