Mangelnde Ressourcen‑ und Prozesssteuerung bei der FMA‑Aufsicht (2011‑2015)
abgestimmt am
26.09.2019
Zusammenfassung
Der Rechnungshof kritisiert, dass die FMA zwischen 2011 und 2015 ihre Personalressourcen stark von der Pensionskassen‑ auf die Versicherungsaufsicht verschoben hat. Das führte zu steigenden Kosten bei Versicherern, sinkenden bei Pensionskassen und zu Problemen bei der Dokumentation sowie dem Risiko von Selbstprüfungen.
einfache MehrheitXXVI26.09.2019
Bericht
Haushaltskontrolle
Altersversorgungssystem
Schwerpunkte
Die FMA hat zwischen 2011 und 2015 den Personaleinsatz für die Pensionskassenaufsicht um bis zu 55 % reduziert, dafür den Einsatz für Vor‑Ort‑Prüfungen bei Versicherern um 141 % erhöht.
Die Kosten der Versicherungsaufsicht sind von 7,70 Mio. € auf 10,35 Mio. € gestiegen, während die Kosten der Pensionskassenaufsicht leicht gesunken sind.
Mehr als die Hälfte des Personaleinsatzes für Prüftätigkeiten im Jahr 2015 wurde für die Prüfung interner Modelle verwendet.
Der Rechnungshof kritisiert fehlende Dokumentation von Änderungen in Prüfberichten, was die Nachvollziehbarkeit einschränkt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.