Rechnungshof‑Prüfbericht zur Österreich Institut G.m.b.H. (2011‑2015)
abgestimmt am
04.07.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof stellte fest, dass die Österreich Institut G.m.b.H. zwischen 2011 und 2015 Verluste erwirtschaftete, dabei hohe Bundeszuschüsse erhielt und Governance‑Mängel aufwies. Er empfahl mehr Transparenz, einen mittelfristigen Haushaltsplan und die Anwendung des Public‑Corporate‑Governance‑Kodexes.
einfache MehrheitXXVI04.07.2018
Bericht
Kunst
Kulturpolitik
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Die Österreich Institut G.m.b.H. erwirtschaftete in den geprüften Jahren dauerhaft Verluste und erhielt jährlich hohe Bundeszuschüsse, die häufig die Fehlbeträge überstiegen.
Governance‑Mängel: fehlende Transparenz bei der Vertretung des Bundesministeriums im Aufsichtsrat und keine verpflichtende Anwendung des Public‑Corporate‑Governance‑Kodexes.
Personalkosten machten rund 42 % der Gesamtausgaben aus; die Vergütungen der Geschäftsführer wurden nicht transparent ausgewiesen.
Probleme bei Auslandsentsendungen (z. B. Sozialversicherungsbeiträge für in Polen tätige Geschäftsführer) und überhöhte Mietkosten, insbesondere in Warschau.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.