Tätigkeitsbericht 2017 des Rechnungshofs – Überblick und zentrale Ergebnisse
abgestimmt am
21.03.2018
Zusammenfassung
Der Tätigkeitsbericht 2017 des Rechnungshofs fasst dessen Prüfungs‑ und Beratungsarbeit zusammen, legt den neuen Fokus auf Bürger‑ und Serviceorientierung, berichtet über verstärkte Zusammenarbeit mit Landes‑ und EU‑Rechnungshöfen sowie über kritische Analysen von Transparenzdatenbank, Budget und Schulden, und gibt zehn Reformthemen für die neue Regierung vor.
einfache MehrheitXXVI21.03.2018
Bericht
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Der Rechnungshof richtet seine Prüfungen stärker auf den Nutzen für Bürgerinnen und Bürger aus, indem er den Service‑ und Kosten‑Optimierungsaspekt in den Mittelpunkt stellt.
Durch gemeinsame Prüfungen und einen gemeinsamen Universitätslehrgang wird die Zusammenarbeit mit Landes‑ und EU‑Rechnungshöfen intensiviert, um Doppelprüfungen zu vermeiden.
Die Transparenzdatenbank hat bislang kaum Nutzen gebracht; nach dem Bericht begannen jedoch mehrere Länder, ihre Förderungsdaten einzuspeisen, was einen ersten Schritt zur besseren Steuerung darstellt.
Der Bundeshaushalt zeigt ein wachsendes Negativ‑Nettovermögen und steigende Finanzschulden, was dringende strukturelle Reformen in Ausgaben und Einnahmen erfordert.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.