Zusammenfassung
Der Bericht fasst die Tierschutzaktivitäten des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen in den Jahren 2015‑2016 zusammen. Er beschreibt neue gesetzliche Regelungen, die Ausweitung der Heimtierdatenbank, Maßnahmen gegen Qualzucht und das Bildungsprogramm „Tierschutz macht Schule“.einfache Mehrheit XXVI 19.06.2018
Bericht
Tierschutz
Tiermedizin
Schwerpunkte
- Eine Novelle von 2016 erweitert das Tierschutzgesetz: Tierärzt*innen dürfen Betäubungen vornehmen, Fachstellen erhalten erweiterte Aufgaben und die Rechtsstellung der Ombudspersonen wird gestärkt.
- Seit 2011 läuft die Heimtierdatenbank, in der rund 445 000 Hunde erfasst sind; seit 1. Januar 2018 können auch Zuchtkatzen registriert werden.
- Zur Bekämpfung von Qualzucht werden Zuchtverbote, Dokumentationspflichten und ein Förderprogramm für betroffene Rassen eingesetzt; im Jahr 2015‑2016 wurden über 1 800 Kastrationsgutscheine für Streunerkatzen ausgegeben.
- Ein Leitfaden für Greifvogelflugschauen wurde erstellt, um die Haltung und Nutzung von Greifvögeln rechtlich einzuordnen – er ist nicht verbindlich, unterstützt aber die Einhaltung des Tierschutzgesetzes.
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.