Optimierung der Schulstandorte in Tirol & Vorarlberg
abgestimmt am
04.07.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2016 die Schulstandortstruktur in Tirol und Vorarlberg und stellte fest, dass viele kleine Schulen zu hohen Kosten und niedrigen Schüler‑zu‑Lehrperson‑Quoten führen. Er empfiehlt Mindestschülermengen, Schließungen bei Unterschreiten und mehr Flexibilität bei Schulwahl und Raumnutzung.
einfache MehrheitXXVI04.07.2018
Bericht
Primarstufe
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Kleine Schulen (unter 30 Schüler) verursachen überproportional hohe Kosten und überschreiten häufig die Stellenplan‑Vorgaben.
Die Schulsprengel‑Regelungen unterscheiden sich stark zwischen Tirol und Vorarlberg, was die Koordination erschwert.
Der Rechnungshof empfiehlt, eine einheitliche Mindestschülermindestzahl pro Schulart zu etablieren und bei Unterschreiten die Auflage verpflichtend zu machen.
Alle Möglichkeiten des sprengelfremden Schulbesuchs sollten ausgeschöpft und das Verfahren zur Ablehnung klar geregelt werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.