Umsetzung der Gender‑Gesundheits‑Empfehlungen 2015‑2016 – Zwischenbilanz
abgestimmt am
04.07.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte 2017 die Umsetzung von neun Empfehlungen zur Gender‑Gesundheit. Vier wurden vollständig, zwei teilweise und drei nicht umgesetzt. Kritisch sind die geringe Teilnahmerate am Diabetes‑Programm und das Fehlen gender‑spezifischer Evaluierungen bei Alkohol‑ und Diabetes‑Maßnahmen.
einfache MehrheitXXVI04.07.2018
Bericht
Gesundheit
Haushaltskontrolle
Schwerpunkte
Vier von neun Empfehlungen des Vorberichts wurden vollständig umgesetzt, darunter die Einrichtung einer Koordinierungsstelle und die Kennzeichnung gender‑relevanter Projekte.
Das Disease‑Management‑Programm „Therapie aktiv“ wurde landesweit gestartet, aber nur etwa 10–14 % der Diabetiker*innen nahmen teil, was die Wirksamkeitsnachweise schwächt.
Eine gender‑spezifische Evaluation des Programms fehlt bislang; die vorhandene Studie reduziert Kosten, berücksichtigt jedoch nicht geschlechtsspezifische Unterschiede.
Empfehlungen zur regelmäßigen Evaluation von Alkohol‑Sucht‑Maßnahmen wurden nicht umgesetzt, weil keine konkreten Zielvorgaben oder Messgrößen definiert wurden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.